Servolenkung defekt: Symptome und Reparaturkosten 

Servolenkung defekt: Mit welchen Kosten ist zu rechnen?


Facebook
Twitter
LinkedIn
Email

Auf die Servolenkung möchte kaum ein Autobesitzer verzichten. Kein anderes Bauteil hat den Fahrkomfort in den letzten Jahrzehnten so erhöht wie die “Servo”, die heute in fast allen Neufahrzeugen zu finden ist. 


Ob elektrisch oder hydraulisch: Ist die Servolenkung defekt, müssen Sie den Wagen mit Muskelkraft in die gewünschte Position bringen. In unserem Artikel erfahren Sie, wie sich ein Defekt äußert und welche Symptome zu beachten sind. Eine Auflistung der Reparaturoptionen und -kosten rundet unseren Ratgeber ab.

Verkaufen Sie Ihr Auto auf die einfache Art.

Geben Sie einfach Ihre Fahrzeugdaten ein und Sie erhalten ein Kaufangebot.

Abzeichen

Was ist die Servolenkung, und wozu dient sie?

Die Servolenkung unterstützt den Fahrer aktiv beim Lenken, indem sie die aufgewendete Kraft mithilfe einer Hydraulikpumpe oder eines Elektromotors verstärkt. Ist die Servolenkung defekt, entsteht ein Fahrgefühl wie in den 70er-Jahren, als nur ein Bruchteil der zugelassenen Fahrzeuge mit einer Lenkunterstützung ausgestattet war.

Fahrzeuge mit Servolenkung verfügen über eine Vielzahl von Sensoren, die die Lenkbewegungen des Fahrers registrieren. Die Daten werden innerhalb von Sekundenbruchteilen an ein Steuergerät weitergeleitet. Dieses Gerät berechnet die erforderliche Lenkunterstützung.

Bedeutung der Servolenkung für die Fahrsicherheit

Elektrische oder hydraulische Servolenkung defekt?

Bevor Sie sich daran machen, den Servolenkung-Defekt zu untersuchen, sollten Sie feststellen, welche Art von Servo in Ihrem Fahrzeug zum Einsatz kommt. Je nach Fahrzeuggeneration ist der Defekt unterschiedlich verortet und verursacht dementsprechend andere Symptome.

Einfach gesagt, gibt es eine neue und eine alte Servo-Generation. In älteren Fahrzeugen werkelt noch eine rein hydraulische Servolenkung, die über einen Keilrippenriemen mechanisch betätigt wird. Die wesentlichen Komponenten sind:

  • Keilriemen 
  • Servopumpe
  • Hydrauliköl-Behälter 
  • Hochdruck- und Rücklaufleitungen

Eine etwas modernere Variante verfügt über einen elektrohydraulischen Antrieb. Die Aufgabe des Keilriemens übernimmt hier ein Elektromotor. Alle anderen Komponenten sind weiterhin vorhanden. 

Die neue Servo-Generation kommt ohne Hydraulikflüssigkeit aus. Die Lenkbewegungen werden durch einen E-Motor unterstützt, der mit einem Steuergerät verbunden ist. Eine Servopumpe gibt es ebenso wenig wie einen Behälter. Da weniger Teile vorhanden sind, kommt es seltener zu Defekten.

Bei rein mechanischen Servolenkungen können theoretisch alle oben genannten Teile defekt sein. Ebenfalls infrage kommt der Dichtring der Kolbenstange an der Achsmanschette.

Bei elektrisch betriebenen Servolenkungen ist der Elektromotor die hauptsächliche Ursache für Servolenkung-Defekte. Mit ein wenig Glück hat sich nur eine Sicherung aktiviert. In der Werkstatt Ihres Vertrauens kann der zuständige Mechaniker der Sache auf den Grund gehen. 

Warum Sie bei einem Servolenkung-Defekt sofort handeln sollten

Mit Servolenkung ausgestattete Autos lassen sich besser steuern als Fahrzeuge ohne Lenkunterstützung. Dies wird insbesondere in schwierigen Fahrsituationen sichtbar. Der Fahrer kann das Fahrzeug ohne großen Kraftaufwand in eine andere Richtung lenken und brenzlige Situationen vermeiden. Ist die Servolenkung defekt, besteht ein erhöhtes Risiko für Kollisionen und andere Arten von Unfällen.

Tritt der unwahrscheinliche Fall eines Ausfalls der Bordspannung ein, bleibt ein Fahrzeug mit elektromechanischer Lenkung steuerbar, da zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern trotz des Ausfalls eine Verbindung besteht. Jedoch muss der Fahrer deutlich mehr Kraft aufwenden, um den Wagen sicher steuern zu können. Wenn die Servolenkung defekt ist, ist es daher ratsam, umgehend eine Werkstatt aufzusuchen.

Servolenkung fällt plötzlich aus – was tun?

Es ist der Alptraum jedes Autofahrers: Man ist bei Nässe und Dunkelheit unterwegs, und die Servolenkung fällt plötzlich aus. Unter solchen Bedingungen kann Sie ein Ausfall der Servo in arge Bedrängnis bringen. Doch auch bei Tageslicht ist ein Servolenkung-Defekt ausgesprochen unangenehm.

Eine schwergängige Lenkung ist an sich noch kein Grund, die Fahrt zu beenden. Sie sollten jedoch mit äußerster Vorsicht fahren und schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen. Wenn das Lenkrad während der Fahrt durch fehlerhafte Sensordaten nach rechts oder links ausschlägt, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Wagen zu stoppen und die Warnblinkanlage zu aktivieren. Versuchen Sie (gegebenenfalls mit fremder Hilfe), den Wagen aus der Gefahrenzone zu bringen. 

Warum sollte die Servolenkung frühzeitig repariert werden?

Warum Sie bei einem Servolenkung-Defekt sofort handeln sollten

Mit Servolenkung ausgestattete Autos lassen sich besser steuern als Fahrzeuge ohne Lenkunterstützung. Dies wird insbesondere in schwierigen Fahrsituationen sichtbar. Der Fahrer kann das Fahrzeug ohne großen Kraftaufwand in eine andere Richtung lenken und brenzlige Situationen vermeiden. Ist die Servolenkung defekt, besteht ein erhöhtes Risiko für Kollisionen und andere Arten von Unfällen.

Tritt der unwahrscheinliche Fall eines Ausfalls der Bordspannung ein, bleibt ein Fahrzeug mit elektromechanischer Lenkung steuerbar, da zwischen dem Lenkrad und den gelenkten Rädern trotz des Ausfalls eine Verbindung besteht. Jedoch muss der Fahrer deutlich mehr Kraft aufwenden, um den Wagen sicher steuern zu können. Wenn die Servolenkung defekt ist, ist es daher ratsam, umgehend eine Werkstatt aufzusuchen.

Servolenkung fällt plötzlich aus – was tun?

Es ist der Alptraum jedes Autofahrers: Man ist bei Nässe und Dunkelheit unterwegs, und die Servolenkung fällt plötzlich aus. Unter solchen Bedingungen kann Sie ein Ausfall der Servo in arge Bedrängnis bringen. Doch auch bei Tageslicht ist ein Servolenkung-Defekt ausgesprochen unangenehm.

Eine schwergängige Lenkung ist an sich noch kein Grund, die Fahrt zu beenden. Sie sollten jedoch mit äußerster Vorsicht fahren und schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen. Wenn das Lenkrad während der Fahrt durch fehlerhafte Sensordaten nach rechts oder links ausschlägt, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als den Wagen zu stoppen und die Warnblinkanlage zu aktivieren. Versuchen Sie (gegebenenfalls mit fremder Hilfe), den Wagen aus der Gefahrenzone zu bringen. 

Servolenkung defekt: Symptome für eine Fehlfunktion

Wenn die Servolenkung defekt ist, sind Symptome unterschiedlicher Art zu beobachten. Welche Anzeichen auftreten, hängt davon ab, welche Art von Servolenkung in Ihrem Fahrzeug verbaut ist. 

Hier die wichtigsten Symptome einer defekten Servolenkung:

  • Aktivierung der Servo-Kontrollleuchte – Wenn die Servolenkung ausgefallen ist, leuchtet nach dem Motorstart die Servo-Kontrollleuchte. Meist handelt es sich um ein Lenkrad, neben dem ein Ausrufezeichen erscheint. 
  • Schwergängige Lenkung – Bei einem Servolenkung-Defekt müssen Sie ungewohnt viel Kraft aufwenden, um das Fahrzeug zu lenken. Der Unterschied ist so groß, dass er nicht unbemerkt bleibt.
  • Ungewohnte Geräusche – Bei einem Servo-Defekt können ungewohnte Geräusche wie ein Knarren oder Klopfen im Lenkrad auftreten.

Die Servo-Kontrollleuchte aktiviert sich übrigens nicht in allen Fahrzeugen. So erscheint beim Peugeot 207 die Warnmeldung “Servolenkung defekt”. Es kann aber auch sein, dass Sie zunächst nur eine Vorwarnung erhalten (z. B. “Servoöl nachfüllen”).

Servolenkung-Pumpe defekt: Symptome erkennen

Die Servopumpe transportiert das Servoöl in das Hydrauliksystem, das den notwendigen Druck aufbaut und die Lenkkraft verstärkt. Ist die Pumpe defekt, kann das Hydrauliköl nicht mehr in das Lenkgetriebe gelangen. Das Lenken wird daher immer schwergängiger.

Wenn bei Ihrer Servolenkung die Pumpe defekt ist und Symptome auftreten, können diese folgendermaßen aussehen:

  • Schwergängiges Lenkverhalten
  • Rund um die Servopumpe tritt Öl aus
  • Leitungen und Wellendichtringe sind undicht
  • Die Servopumpe produziert schleifende Lenkgeräusche

Auch fehlendes Servoöl kann dazu führen, dass die Pumpe ausfällt. Mit dem in den Deckel integrierten Messstab können Sie den Füllstand eigenhändig kontrollieren. 

Servolenkung defekt: Kosten für Reparaturmaßnahmen

Wenn die Servolenkung defekt ist, sind Kosten unvermeidlich. Den größten Kostenfaktor bildet der Austausch des Lenkgetriebes. Die Materialkosten liegen hier bei 500 Euro aufwärts. Hinzu kommt der Einbau, der weitere 400 bis 600 Euro kostet. Unter dem Strich stehen Gesamtkosten von 800 bis 1.500 Euro.

Die Kosten für den Austausch des Servoöls sind vergleichsweise niedrig. Die reinen Arbeitskosten liegen bei etwa 50 Euro. Das Servoöl wird nach Menge berechnet. Üblich sind Literpreise zwischen 15 und 45 Euro. In einigen Fällen muss noch eine neue Dichtung eingebaut werden, sodass der Gesamtpreis um 5 bis 10 Euro nach oben korrigiert werden muss.

Ist die Ursache eine defekte Servopumpe, entstehen Kosten zwischen 350 und 700 Euro. Wie bei nahezu allen Autoreparaturen machen auch hier die Arbeitskosten den größten Teil der Kosten aus. Bei einem defekten Keilriemen können Sie sich auf Kosten zwischen 60 und 110 Euro einstellen. Falls die Servoleitungen ausgetauscht werden müssen, liegen die Materialkosten normalerweise unter 100 Euro. Hinzu kommen die Arbeitskosten, die zumeist zwischen 100 und 200 Euro betragen.

Abonniere unseren Newsletter

Sie wollen Ihr Auto verkaufen?
de_DE
de_DE